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Aktuell  09.06.2022 (Archiv)

Rock und Klassik verlieren in Spotify

Vor allem Genres mit kurzen Songs, die von Nutzern mit langer Hördauer und wenig Budget gehört werden, profitieren vom sogenannten Pro-Rata-Modell.

Streaming-Dienste wie Spotify nehmen Geld demnach über Nutzungsgebühren oder Werbung ein und verteilen dieses an die Rechteinhaber. Laut einer Analyse der Universität Hamburg zahlen Nutzer oft somit auch für Musik, die sie nicht hören.

Im Fokus der im 'Journal of the Academy of Marketing Science' publizierten Studie, an der auch die Kühne Logistics University beteiligt war, stand vor allem der Vergleich des Pro-Rata-Modells mit einem alternativen, nutzerzentrierten Modell. Hier werden die Einnahmen jedes Nutzers den Künstlern zugewiesen, die in einem bestimmten Monat tatsächlich gehört wurden.

Die Forscher haben dafür Daten aus einer Online-Panel-Befragung unter der deutschen Bevölkerung ausgewertet. Diese umfasste unter anderem individuelle Angaben zur Nutzungsdauer von Streaming-Diensten, zu gegebenenfalls gezahlten Abo-Kosten sowie zu den gehörten Genres. Die Daten wurden mit verfügbaren Infos der Dienste, etwa zu den meistgehörten Künstlern sowie deren erfolgreichsten Songs, verknüpft.

Die Experten konnten die Einnahmen über die beiden Modelle verteilen und somit eine aktuelle Benachteiligung mehrerer Genres bestätigen. Verglichen mit den Erlöszahlen, die aus dem nutzerzentrierten Modell zu erwarten wären, berechneten sie für das aktuelle Pro-Rata-Modell eine Benachteiligung des Genres Rock von 66 Mio. Euro pro Jahr und der Klassik von 30 Mio. Euro. Zugleich wurden vor allem deutscher und internationaler Hip-Hop mit 109 Mio. Euro subventioniert.

'Einige Genres - insbesondere Jazz, Blues und Metal - haben im Durchschnitt eine längere Songlänge, generieren weniger Streams in einem bestimmten Zeitraum und sind daher bei der Ausschüttung benachteiligt. Gleichzeitig werden Pop, Hip-Hop oder elektronische Tanzmusik durch eine kürzere Songlänge begünstigt', so der Hamburger Forscher Michel Clement. Auch die Songlänge habe sich in den vergangenen zehn Jahren in fast allen Genres verringert.

pte/red

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